Vergesellschaftung

Warum 2 Hasen ?
Sie kuscheln und unternehmen viel zusammen und helfen sich gegenseitig bei der Koerperpflege ,es ist ein schoener Anblick dieses zu beobachten

In Gesellschaft koennen sie ihr natuerliches Sozialverhalten ausleben.Ein Mensch kann dies nicht ersetzen.Genau so wenig wie ein Meerschweinchen,diese haben eine andere Koerpersprache und Verhaltensweise.Sie wollen ja auch nicht mit einem Affen zusammen leben und Kommunizieren.

Einzel gehaltene Weibchen verhalten sich manchmal aggressiv.

Einzel gehaltene Maennchen (Rammler) werden manchmal traege oder auch aggressiv.

Am besten von Anfang an zwei Wurfgeschwister oder aeltere Tiere,die schon zusammen leben.

Ein Paerchen

Ideal ,verstehen sich fast immer.Doch Vorsicht:Zwerge werden ungefaehr zwischen dem 3.bis 4. Lebensmonat geschlechtsreif.

Um ungewollten Nachwuchs zu bekommen sollte  man das Boeckchen mit 12 Wochen dem Tierartzt vorstellen wegen einer Kastration.


Zwei Boeckchen (Rammler)

Gleichgeschlechtliche Kaninchen vertragen sich meist bis zur Geschlechtsreife,dann kann es zu Rangeleien und Kaempfe bis hin zu boesen Bissverletzungen.

Daher sollte man sie fruehzeitig Kastrieren(evtl vor der Geschlechtsreife) lassen und sie koennen ein schoenes Leben mit einander leben.


Zwei Hasinnen

Sie kommen gut miteinander aus ,neigen waerend ihre Brunst dazu ,ihre Umgebung gegenueber einer Rivalin zu verteidigen.Wenn man ein kastriertes Boeckchen da zu setzt hamonisiert sich das Verhaeltnis.

Manchmal vertragen sich auch Mutter und Tochter ,wenn der Nachwuchs sei der Geburt bei der Mutter bleibt.


Lautsprache der Kaninchen
Guren

Wohlfuehlen auch beim saugen der Jungtiere kann man es beobachten
Fiepen
rufen nach der Mutter die Jungtiere
Knurren
Rammler knurren nach dem Deckakt oder fühlen sich bedrängt z.b. bleib mir vom Leib!
Fauchen
Unzufriedenheit,Angst,Aggressionen dient auch der Warnung
Zaehnemahlen
  bewegen Ober-und Untererkiefer gegeneinander hoechster Zufriedenheit
Zaehneknirschen
lauter als das Mahlen,Schmerzlaut
Schreien
in hoechster Gefahr  und Todesangst


Typische Verhaltensweisen

Männchen machen
erhöhte Körperposition verschaft es sich einen guten Überblick seiner Umgebung ,wenn es etwas hört oder sieht

Kinnreiben
Kaninchen die sich an Gegenständen reiben mit ihrem Kinn, kratzen sich nicht sondern makieren damit ihr Revier mit einem Duft der für uns nicht wahrnehmbar ist

Trommeln oder Klopfen
trommeln mit den Hinterbeinen soll vor Gefahren warnen und signalisieren das sie schnellmöglich im Bau verschwinden sollen,
im Käfig ist es immer ein Zeichen von Angst ,Unbehagen

Ducken
Das Kanninchen presst sich flach und regungslos auf dem Boden,Ohren sind fest an seinen Körper gelegt.Dies bedeutet Unterwerfungsgeste gegenüber einem anderen Kanninchen.
Diese Verhalten können sie auch bei uns Menschen zeigen,dies bedeutet Angst.

Auf der Seite liegen
streckt die Beine weit weg und die Augen beginnen sich zu schließen ,gleich schläft es ein.
Dies zeigt totale Entspannung ,also nicht stören.

Drohaltung
Hintern ist hochgestellt,Schwanz meist auggerichtet und Vorderkörper geduckt.
Äuserst angespannte Stellung--es droht.
Bei zurückgelegten Ohren greift es vielleicht an.Nehmen sie abstand und versuchen sie die Situation zu entschärrfen.Es fühlt sich bedroht.

Wälzen auf dem Rücken
Sie wälzen sich gerne in einem weichen Untergrund z,b Sand
Das tun sie aber nur wenn sie sich vollkommen sicher sind und keine Gefahr droht.
Unsere lieben den Sand und wälzen sich richtig darin.

Scharren
Angeborener Grabreflex oder geschlechtsreife Rammler,brünstige Kanninchen kurz vor der Geburt scharren ebenfalls.
Scharren wenn mann es streichelt ,bitte nicht aufhören und weitermachen.

Stupsen mit der Schnautze
Oft bei einer Begrüßung,wenn es sie stupst will es gestreichelt werden.
Heftiges stupsen kann aber auch heißen "lass mich in Ruhe"

Lecken
Verhalte das Kanninchen an den Tag legen,sotziale Kontakte mit Artgenossen.
Rudeltiere werden beleckt und geputzt
 

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